Sehenswürdigkeiten in und um Bärnau

Grenzlandturm

Der aus Bärnau gebürtige und in Freising wirkende Seminarlehrer Prof. Franz Mayer hat 1913 diesen Turm erbaut. Nach dem 2. Weltkrieg  und der Vertreibung der Deutschen aus Tschechien wurde er zum Aussichtsturm der Heimatvertriebenen und vieler Besucher wo man einen Blick in die ehemalige Heimat und über den „Eisernen Vorhang “werfen konnte.  Während der Sommermonate ist er Sonntagnachmittag  (bei schöner Witterung) geöffnet. Als Geheimtipp: Wohnen im Grenzlandturm (1 Übernachtung mit Frühstück für 2 Personen 75,00 €). Mehr Infos zum Übernachten im Grenzlandturm finden Sie auf der Seite des Kultur- und Festspielvereins Bärnauer Land hier.

Grenzlandturm Bärnau
Für Romantiker und Naturliebhaber: Der Grenzlandturm
Panorama beim Grenzlandturm
In den Höhenlagen des Grenzlandturms kann man herrliche Landschaftsausblicke genießen.

Tilly-Schanze

Nur ca. 300 Meter vom Grenzlandturm entfernt findet sich ein beeindruckendes Bodendenkmal des 30jährigen Krieges: Die Tilly-Schanze. Diese Befestigungsanlage und die Erdwälle kann man heute noch am Steinberg betrachten: Die Tilly-Schanze wurde als Verteidigungswerk im Kriegsjahr 1621 errichtet.

Die kath. Wallfahrtskirche des Gegeißelten Heilandes, genannt Steinberg-Kirche

Eine weitere Besonderheit auf dem Steinberg östlich der Stadt, an der ehem. Goldenen Straße nach Böhmen gelegen, ist diese Wallfahrtskirche. Ihr Stil ist geprägt durch eine weiße und goldene Farbgebung. Die Wallfahrt geht auf ein Gelöbnis der Bärnauer Bürger nach der Brandkatastrophe des Jahres 1685 zurück. Der Wallfahrtsweg führt durch eine über 200 Jahre alte Linden-, Ulmen- und Ahornbaumallee mit Kreuzwegstationen (Naturschutzdenkmal). Die 1752 erbaute hölzerne Kapelle wurde bereits 1764 durch eine gemauerte Kirche ersetzt.

Die Steinbergkirche - Wahlfahrtskirche des gegeisselten Heiland
Die Steinbergkirche
Die Kastanienalle führt zur Steinbergkirche
Ein malerischer Weg durch die Kastanienallee führt zur Wahlfahrtskirche am Steinberg

Kriegerdenkmal

Mittig am Marktplatz ist das Kriegerdenkmal aufgestellt. Ein großer 4-eckiger Brunnen mit hoher, auf einem Sockel stehenden Rundsäule. Das Denkmal wurde im Jahre 1924 errichtet.

Die Nikolauskirche am Marktplatz in Bärnau
Nachts wirkt die Nikolauskirche besonders beeindruckend. Foto: Martin Zandt.

Rathaus

Der herrliche Bärnauer Marktplatz ist geprägt von vielen imposanten Gebäuden. Eines davon ist das Rathaus. Bei dem verheerenden Stadtbrand 1839 wurde auch das Rathaus ein Raub der Flammen. Der Wideraufbau eines neuen Rathauses wurde 1894 beschlossen und mit dem Bau wurde 1898 begonnen. Am 11. September 1899 konnte die Einweihung erfolgen. Das Rathaus hat eine ansprechende Fassade und einen sehenswerten Rathaussaal.

Stadtpfarrkirche St. Nikolaus

Es wird angenommen dass mit der Stadterhebung 1343 auch eine Stadtpfarrkirche erbaut wurde. Sie wurde nach den großen Stadtbränden immer wieder aufgebaut. Letztmalig 1869 in der jetzigen Form. Die Ausstattung ist in barocken und klassizistischen Formen ausgeführt.

Friedhofkirche St. Michael

Nach der Verlegung des Friedhofes 1590 außerhalb der Stadtmauer wurde auch eine Friedhofkirche (schlichter Saalbau mit Dachreiter) errichtet. Die Kirche wurde 1770 ein Raub der Flammen und wurde in den Folgejahren wieder aufgebaut. Zwischenzeitlich innen und außen restauriert.

Die Kappl St. Elisabeth

Ihre Erbauung rührt möglicherweise von einer Stiftung aus dem Jahre 1480 her. Gegen Ende des 2. Weltkrieges wurde diese Kapelle schwer beschädigt. Mittlerweile wieder restauriert. Beachtenswert sind die Malereien an der Decke und an den Wänden.

Mutter Gottes Kapelle

Sie wurde 1738 in der unteren Vorstadt (heute Silberberg) erbaut.

Kirche St. Bartholomäus in Hohenthan

Sie ist bereits im ältesten Pfarreienverzeichnis des Bistums Regensburg (etwa 1326) erwähnt. In der jetzigen Ausführung wurde die Kirche (90 Fuß lang und 33 Fuß breit) 1729 erbaut. Bei dieser Kirche wurden, außer dem Pfarrhof, auch die Wirtschaftsgebäude bis heute erhalten.

Schlosskirche St. Josef in Thanhausen

Den ersten Hinweis auf die Kapelle gibt es im Jahre 1508. Sie brannte 1787 ab und wurde 1791 wieder aufgebaut.

Kirche St. Michael in Schwarzenbach

Die wird zusammen mit Hohenthan im Pfarreienverzeichnis des Bistums (etwa 1326) erwähnt. Die jetzige Kirche wurde 1723 erbaut.

Nepomuk - Säule

Diese Säule steht zwischen zwei mächtigen Kastanienbäumen am Marktplatz und wurde 1722 vom Pfleger Georg Ferdinand Christoph Franz Baron Daniel von Froschheim errichtet.

Bärenbrunnen
Der bekannte Bärenbrunen von Bärnau

Marktplatzbrunnen

Dieser Brunnen steht gegenüber dem Rathaus und wurde 1993 aus Anlaß der 650-Jahrfeier der Stadterhebung errichtet. Er symbolisiert den Handel und Reiseverkehr auf der ehem. Goldenen Straße, die durch Bärnau führte.

Kaiser-Ludwig-der-Bayer-Brunnen

Aus Anlaß seines 90-jährigen Bestehens stiftete der Oberpfälzer Wald-Vereins Bärnau 1993 diesen „Kaiser-Ludwig-der-Bayer-Brunnen“. Dieser Kaiser hat 1343 Bärnau zur Stadt erhoben. An dieses Ereignis soll dieser Brunnen erinnern. Er steht am „Uhrmacherhauseck“ an der Bachgasse/Bischof-Senestrey-Straße.

Bischof-Senestrey-Brunnen

Bischof Ignatius Senestrey wurde am 13. Juli 1818 als Sohn eines kleinen Beamten in Bärnau geboren. Senstrey war 48 Jahre von 1858 bis 1906 Bischof von Regensburg. Der Brunnen wurde ihm von seiner Heimatgemeinde 1988 zum 170. Geburtstag gewidmet. Er ist an der Hinterfront der Stadtpfarrkirche angebracht.

Ehem. Schloß, Sitz des Pflegers

Das ursprüngliche Schloßgebäude wurde 1894 wegen Baufälligkeit abgerissen und an dessen Stelle ein Schulhaus gebaut. Heute dienst dieses Gebäude als Jugendtreff und für Vereinszwecke. Es befindet sich in der Schlossgasse.

Waldnaabquelle

Gefaßt durch den OWV 1951. Der Sage nach sollen drei Fürsten, der Böhmenkönig, der Pfalzgraf und der Landgraf von Leuchtenberg an diesem Brunnen, der Grenze Ihrer Länder, gesessen haben und sich nach schweren Grenzstreitigkeiten aus der Quelle schöpfend, Versöhnung und Freundschaft zugetrunken haben.

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